31.12.2007: Der letzte Satz (Rubrik in der WELT) - zum Jahresende!
Ich wünsche ihnen, recht wohl zu leben. G. W. Hegel: Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie
Keine zehn Pferde könnten mich abermals auf die verwünschte Insel bringen; und es sind meine schlimmsten Träume, wenn ich nachts wieder die Brandung an ihre Ufer donnern höre oder wenn ich im Bett hochfahre, weil Kapitän Flints schrilles Gekreisch mir in den Ohren nachklingt: ,Piaster! Piaster!' Robert Louis Stevenson: Die Schatzinsel
Und während sie Zukunftspläne schmiedeten, schauten sie auf das Meer hinaus und die großen und kleinen Wellen rauschten dazu an den Landesgrenzen. Michael Ende: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
Möge sie uns hineingeleiten aus dem Schattental der Furcht und hinein in ein Paradies voll Frieden und Fröhlichkeit. Johannes Mario Simmel: Es muss nicht immer Kaviar sein
Alles war gut. Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
28.12.2007: Soeben ist die Weihnachtsausgabe des Organs der Altehemaligen erschienen: Der Waldschulbote, ein Heft von 44 Seiten Umfang, herausgegeben (zwei Hefte pro Jahr) vom Freundeskreis der Wald-Oberschule e.V., redigiert von Arne Herz. Zu lesen sind dort Beiträge von Arne Herz, Wolfgang Ismer, Diez Heine, Ingeborg Lestarquit, Irmingard Seidenfaden, Heide Velle, Peter Ahrens, Harald Steffahn und Josef Rabl.
25.12.2007: "Prominente in Berlin-Westend und ihre Geschichten" ist der Titel eines Buches, das von Burkhard Sonnenstuhl in der berlin edition im be.bra-Verlag 2007 herausgegeben wurde. Dort findet man auch ein Kapitel über die Schauspielerin Lilli Palmer (geb. 24.5.1914 in Posen, gest. 27.1.1986 in Los Angeles), die als Kind mit ihren Eltern, dem Chirurgen Dr. Alfred Peiser und der Schauspielerin Rose Lismann, und ihren beiden Schwestern Irene und Hilde in der Hölderlinstraße 11 wohnte.
Ausführlich wird über ihre Schulzeit berichtet: "Mit acht Jahren besuchte Lilli Palmer die Waldschule, ein Tages-Internat für ungefähr dreihundert Kinder, vornehmlich Jungen. 'Jeden Morgen formten die Schüler in Viererreihen am Stadtbahnhof Heerstraße eine lange Schlange und marschierten die zwölf Minuten durch den Kiefernwald zum Haupteingang. Einige kamen mit Fahrrädern, darunter auch ich. Ich fuhr hinter der Schlange her oder mitten dazwischen und brachte die Reihen durcheinander, um so nah wie möglich am Gegenstand meiner Leidenschaft zu kleben, was ihr schon am frühen Morgen auf die Nerven ging.' Der genervte Gegenstand ihrer Leidenschaft hieß Elisabeth von Prusinowski, ihre Lehrerin für deutsche Geschichte, in die sich das gute Kind unsterblich verliebt hatte. 'Noch vor meinem zehnten Geburtstag erlitt ich alle Folterqualen des unglücklichen Liebhabers. Ich erinnere mich, wie ich sehnsüchtig und machtlos der Straßenbahn nachblickte, die sie davontrug, und zum lieben Gott betete, Er möge diese Straßenbahn oben schwimmen lassen, falls Er zufällig wieder eine Sintflut im Sinn haben sollte.' Prusi - wie Lilli Palmer die Lehrerin nannte - war für die lebenslange Leidenschaft der liebestrunkenen Schülerin für Geschichte verantwortlich, für die es 'Ehrensache war, die Beste in der Klasse zu sein'. In diesem Eifer kam es schon auch mal zu Fehlleistungen. So erklärte Lilli Palmer der beeindruckt lauschenden Klasse, Goethes Schwiegervater sei an Syphilis gestorben. Auf Prusis Frage, woher sie dies denn wissen wolle, hielt Lilli eine Goethe-Biographie in die Höhe und las: 'Goethes Schwiegervater starb an den Folgen seiner Trunksucht', und der immer noch ratlosen Lehrerin gab sie auch gleich die für sie logische Erklärung: 'Er trank, das heißt, er süffelte, der hatte also die Süffilis.' Prusis Lachkrampf, von der Klasse lautstark begleitet, hatte Lilli Palmer noch Jahre später im Ohr.
Schon frühzeitig stand für Lilli Palmer der Berufswunsch fest. DerGrundstein wurde in der Schule gelegt: 'Meine ersten bewußten Auftritte im Alter von zehn Jahren fanden unter den Tannenbäumen der Waldschule statt ... wir spielten dort "Die Nibelungen", so wie wir sie alle gerade in Fritz Langs Stummfilm gesehen hatten.' Und es kam der Tag, an dem Lilli dem Vater gegenüber den Wunsch äußerte, mit sechzehn Jahren die Schule zu verlassen und für zwei Jahre auf die Schauspielschule zu gehen. Das, was Lilöli befürchtete, wohl auch erwartet hatte, trat ein. 'Ausgeschlossen', sagte der Vater, 'du machst das Abitur, und dann wollen wir weiter sehen.' Sein Wunsch war es, dass Lilli Medizin studieren sollte, aber er erkannte bald, dass seine Tochter keine 'Berufung' zum Arztberuf fühlte, dass ihr der Wissensdurst und die Hingabe zur Forschung fehlte, und fand einen Mittelweg. 'Du kannst ja beides machen, du kannst morgens früh ins Gymnasium gehen und nachmittags in die Schauspielschule. Wie du das schaffst, ist deine Sache.' Lilli Palmer schaffte es mit Bravour, das Engagement in Darmstadt war die erste Sprosse ihrer unendlich langen Karriereleiter. ..." (a.a.O. 145-147) - Eine "Berliner Gedenktafel" am Haus Hölderlinstraße 11 erinnert an die vermutlich berühmteste Waldschülerin.
30.12.2007: Heute erscheint im Tagesspiegel (30.12.2007, S. S7) ein ganzseitiger Artikel von Andreas Austilat "Fahrverbot im alten Rom" (den nicht nur Lateinschüler mit Gewinn und Vergnügen lesen werden!).
Im Untertitel heißt es: "Ab 1. Januar sperrt Berlin Autos ohne Plakette aus. Da war man vor 2000 Jahren viel radikaler: 45 vor Christus erklärte Julius Cäsar Rom tagsüber zur wagenfreien Zone. War Cäsar etwa der Al Gore der Antike?"
Hier ein kurzer Auszug: "Raser, denen ein Fahrverbot nicht gepasst haben dürfte, gab es schon im alten Rom. Den jungen Angeber zum Beispiel, der mit seinem Rennwagen, vielleicht ein Vierspänner oder ein kleiner schicker Zweispänner, auf der Via Flaminia herumkurvte, Roms Ausfallstraße nach Norden, um sein Mädchen zu beeindrucken. Juvenal erwähnt so etwas in seiner ersten Satire. Draußen vor der Stadt rumrasen konnte er auch weiterhin, nur reinfahren durfte er nicht, jedenfalls nicht zwischen Sonnenaufgang und der zehnten Stunde, was in etwa 17 Uhr entsprach. Das hatte er nun schriftlich. Doch Cäsar ging es gar nicht um den schnellen Kutscher, Roms Verkehrsprobleme waren viel massiver.
Die einzige erhaltene Ausgabe der Lex Iulia municipalis befindet sich im Museum in Neapel. Einst hing sie auf Bronzetafeln verewigt in der süditalienischen Provinzstadt Heraclea, woraus hervorgeht, dass Cäsars Verdikt nicht nur in Rom galt. Auf den Tafeln werden eingangs ganz andere Fragen verhandelt, wie das mit der Getreidespende zu regeln sei, eine Art Sozialhilfe der Antike, und wer für die Instandhaltung der Straßen zu sorgen habe. Dann kommt es dick: „Auf den Straßen, die in der Stadt Rom innerhalb der geschlossenen Bebauung angelegt sind oder werden, soll niemand nach den Kalenden (Monatsanfang) des Januar bei Tage nach Sonnenaufgang noch vor der zehnten Tagesstunde einen Lastwagen führen noch fahren lassen.“ Im Folgenden wurde geregelt, welche Wagen überhaupt noch fahren durften: Siegreiche Feldherren mussten Triumphzüge auch künftig nicht zu Fuß abhalten. Ebenfalls ausgenommen waren Priesterinnen und Priester, die an kultischen Handlungen teilnehmen, Lastwagen, die mit Bauarbeiten von öffentlichem Interesse beschäftigt sind, sowie die Müllabfuhr.
Die Verordnung war die bis dahin radikalste Verkehrsbeschränkung der Menschheitsgeschichte. Lange vor Verbrennungsmotor, Straßenverkehrsordnung und Feinstaubdiskussion hatte Rom einen Punkt erreicht, der merkwürdig modern anmutet. "
(Zum vollständigen Tagesspiegel-Artikel!)
21.12.2007: Zeugnisausgabe für die Jahrgangsstufen 12 und 13
21.12.2007: Die Klasse 8k2, die sich für die Teilnahme am Projekt "Jugend für Toleranz" beim IZOP-Institut in Aachen beworben hat, hat heute die Zulassung dazu erhalten. Das Projekt läuft vom 7. Januar bis zum 6. April 2008. "Jugend für Toleranz" ist ein Projekt der F.A.Z. und des Aachener IZOP-Instituts mit dem Ziel, Jugendlichen die Tageszeitung als wichtige und wertvolle Informationsquelle nahe zu bringen, sie in die Lage zu versetzen, dieses Medium kompetent und effektiv zu nutzen und auf diesem Wege bei den Schülerinnen und Schülern ein tieferes Verständnis für politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zusammenhänge zu bewirken. Durch die Zustellung der Zeitung an die Privatadressen wird gewährleistet, dass die Schüler die Zeitung gründlich kennenlernen und mit ihr jederzeit arbeiten können. Durch die thematische Schwerpunktsetzung "Toleranz" soll das Projekt gleichzeitig einen Beitrag zum Abbau von Intoleranz leisten. - Nicht nur das Kind in der Krippe liest neuerdings FAZ (wie es die Karikatur aus der heutigen FAZ belegt), sondern ab dem 7. Januar auch 30 Schüler/innen aus der 8k2, die sich vor ihrer Bewerbung um die Projektteilnahme getestet haben, ob sie mit Themen, Sprache und Umfang der FAZ klar kommen. Das Ergebnis war, es sollte gut funktionieren!
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20.12.2007: Prettige Kerstdagen en een Gelukkig Nieuwjaar sendet Elis Borde aus den Niederlanden. Sie studiert an der "Maastricht University, the most European University of the Netherlands" und ist eingeschrieben an der "Faculty of Health, Medicine and Life Sciences". - Wer sich für einen der drei Bachelorstudiengänge der FHML - European Public Health, Gesundheitswissenschaften oder Molekulare Life Sciences - interessiert, erhält Informationen auf der deutschsprachigen Webseite der Universiteit Maastricht.
19.12.2007: Fünfte Veranstaltung der "Schülerinnen-Uni" von 15 bis 17 Uhr im Hörsaal HFT-FT-131 der TU Berlin im Gebäude für Hochfrequenztechnik. Heute zum Thema (Sek I): "Überwachung oder Unterstützung? Sensor-Netzwerke erfassen die Umgebung, zudem aber auch menschliches Verhalten, sogar Interaktionen zwischen Menschen .." (Prof. Adam Wolisz)
19.12.2007: In der Hessischen Landesvertretung auf dem Gelände der ehemaligen Ministergärten wurden am 7. Dezember die Preise im Wettbewerb "Schulen im Trialog - Europäische Identität und kultureller Pluralismus 2006/2007" übergeben. Die Wald-Oberschule wurde dabei mit einem viel umjubelten 2. Preis ausgezeichnet. Hier die Urkunde:
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19.12.2007: Die im Fachbereich Latein beschlossene Vokabel-Vergleichsarbeit findet für den Jahrgang 10 am Mittwoch, dem 19.12., statt. Ort und Zeit: 2. Stunde jeweils im Klassenraum. (Vokabel-Vergleichsarbeit zum Üben; 2 Seiten, pdf).
18.12.2007: Als Sieger beim Schülerwettbewerb ChemKids wurde Lars Bathe-Peters, Klasse 8k2, zur Auszeichnungsveranstaltung an die FU Berlin eingeladen. Vom Referat Presse und Öffentlichkeitsarbeit des Arbeitgeberverbands Nordostchemie e.V., dem Veranstalter des Wettbewerbs, erhielt Lars kürzlich das Gruppenfoto dieser Veranstaltung zugesandt.
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17.12.2007: Die im Fachbereich Latein beschlossene Vokabel-Vergleichsarbeit findet für den Jahrgang 11 am Montag, dem 17.12., in der 7. Stunde in den Räumen 16 und 26 statt. Für die 10. Klassen ist sie für Mittwoch, den 19.12.2007, vorgesehen (Vokabel-Vergleichsarbeit zum Üben; 2 Seiten, pdf).
16.12.2007: Mit ihrer Kunstlehrerin Kathrin August hat erneut eine Schülergruppe aus der Sek I an einem fachübergreifenden Wettbewerb (Vattenfall Kreativwettbewerb 'Klima Prima') erfolgreich teilgenommen und wurde für die eingesandten Kreativarbeiten mit folgender Urkunde ausgezeichnet:
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14.12.2007: Weihnachtsfeier des Kollegiums in der Aula. Über 50 Lehrerinnen und Lehrer - ruheständlerische, aktive, jugendliche, ältere, ergraute und viele Referendar/innen - fanden sich am Freitagabend in der Aula zum traditionellen Weihnachtstreffen ein und erlebten eine sehr kurzweilige und gelungene Veranstaltung. Bis gegen 23.00 Uhr hatte sich allerdings schon die Hälfte verabschiedet, "um zu korrigieren". Am nächsten Tag natürlich! Klassenarbeiten, Tests und Klausuren warten vielfach stapelweise; am Montag ist Notenschluss für die Oberstufe. Waren das noch Zeiten, als die Weihnachtsfeiern bis in den frühen Morgen dauerten!
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13.12.2007, 19.00 Uhr in der Aula: Winterlicher Musikabend. Instrumentalstücke und Chorwerke aus unterschiedlichen Epochen - von der Barockzeit bis zur Romantik - stehen neben amerikanischer Chorliteratur (Gospels, Traditionals) und weihnachtlichen Sätzen. Während des Musikabends findet eine Versteigerung von Überraschungsgeschenken zugunsten des Sonnenhofs statt. Der Eintrittspreis beträgt 1 Euro für Schüler, 2 Euro für Erwachsene.
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13.12.2007, ab 17.00 Uhr: Weihnachtsbasar im Atrium. - Der Ertrag des Festes geht an das Berliner Kinderhospitz der Björn Schulz-Stiftung.
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13.12.2007: Fast wäre es ein Lebkuchen geworden! Süß aber ist die Idee des LK Latein auf jeden Fall, seiner Lehrerin mit einem überdimensionalen Plätzchen einen kleinen Dank zu sagen. - Und sie hat sich gefreut!
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13.12.2007: Ein Heer von Gartenarbeitern belebte heute das Schulgelände, ausgestattet mit diversen (lauten) Gartenmaschinen und klassischem Werkzeug, um kubikmeterweise Laub, dürre Äste und Reste des Sommers einzusammeln und für den Abtransport aufzuhäufen. In tiefer Dunkelheit erschien dann ein Zehntonner-LKW mit Anhänger, auf den alles aufgeladen und zur Kompostierung abgefahren wurde. So schnell ist das im Herbst selten gegangen: Dickes Lob an den Bezirk und das Gartenbauamt! - Ob der bevorstehende Konzertabend und der Weihnachtsbasar zur Beschleunigung der Arbeiten heftig beigetragen haben, ist unbekannt. Wenn ja, sollte man unbedingt demnächst einen Nobelpreisträger in die Naturwissenschaftlichen Räume, einen Olympiasieger in die Sporthalle und den Papst in den Lateinraum ins Oberstufengebäude einladen, denn auch dort gäbe es viel zu reparieren und zu optimieren!
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12.12.2007: Professionelle Musiker ziehen sich zu Musikaufnahmen gwöhnlich in ein perfekt ausgestattetes Studio zurück; Waldschulmusiker fahren zu diesem Zweck nach Rheinsberg. Auch in diesem Jahr gab es wieder Probentage in der Mark Brandenburg, bei dem sich Sänger/innen und Orchestermusiker auf das über zweistündige Weihnachtskonzert vorbereiten. Hier einige Fotos von unterwegs, geschossen von Angelika Vogt: die Stimmung war erkennbar ausgezeichnet. Ein kleiner Bericht von ihr erscheint im nächsten Newsletter.
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08.12.2007: Volles Haus beim Klausurtermin für Nachschreiber (aus Mittel- und Oberstufe) im Kunstraum. "Individualisierung des Unterrichts" pur: Jeder bekam "seine" Klausur und "seine" Arbeitszeit (in allen nur denkbaren Variationen von 90 bis 210 Minuten).
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06.12.2007: Im heutigen Tagesspiegel liest man von Unterrichtsausfall: Krankheitswelle belastet Schulen. Während bis zu 35 Prozent der Pädagogen fehlen, warten Vertretungslehrer vergeblich auf ihre Bezahlung. Eltern sprechen von einer "Zumutung". Dort heißt es u.a.: "..... Auch Eltern des Charlottenburger Herder-Gymnasiums sind unzufrieden. Ein Vater berichtete gestern, der permanente Unterrichtsausfall zumindest in der elften Klasse sei eine „Zumutung“. Dass vor allem in den elften Klassen viel Unterricht ausfällt, ist kein Zufall. Die Bildungsverwaltung hat die Schulen angewiesen, die knappen Lehrer auf die Klassenstufen zu konzentrieren, in denen zentrale Abschlussprüfungen geschrieben werden. Auch die siebten Klassen sollen wegen des Probehalbjahres geschont werden, heißt es auf der Homepage der Charlottenburger Wald-Oberschule, die auf diese Weise versucht, bei den Eltern ein gewisses Verständnis für die Prioritäten bei der Verteilung der knappen Reserven zu gewinnen.
Die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung von ehemals 22 auf 26 Stunden etwa an Gymnasien hat nicht nur dazu geführt, dass die Lehrer sich belasteter fühlen, sondern auch dazu, dass es schwieriger geworden ist, erkrankte Kollegen zu ersetzen: Früher mussten 22 Stunden vertreten werden, jetzt eben 26. Und dies müssen Kollegen leisten, die eben auch 26 Stunden unterrichten müssen. „Ist doch klar, dass das nicht gut gehen kann“, hieß es aus einer Steglitzer Grundschule." (zum vollständigen Artikel)
06.12.2007: Größter Brocken bei den in der Vorstandssitzung des Freundeskreises (am 4.12.2007) beschlossenen Ausgaben ist die Anschaffung eines Active Boards. Die Wald-Oberschule nimmt seit einigen Monaten am von der Senatsbildungsverwaltung initiierten Projekt eEducation Masterplan teil, das den Einsatz moderner Medien im Unterricht vorantreiben will. Aus den Mitteln dieses Projekts wurden der Schule kürzlich 16 Laptops sowie 15 Schüler-PCs zum Einsatz im Unterricht zur Verfügung gestellt. Drei Beamer werden noch folgen, die in verschiedenen Fachräumen fest installiert werden. Mit der Anschaffung eines Active Boards (ein weiteres soll 2008 folgen) wird eine neue Dimension des mediengesteuerten Unterrichts möglich: Ein Beamer projiziert das Bild des Computers auf das berührungsempfindliche Board, so dass die Steuerung des Computers direkt auf dieser Tafel im Zentrum des Unterrichts geschehen kann. Auch "normale" Tafelbilder sind möglich, die sogar abgespeichert und zu einem beliebigen Zeitpunkt wiederhergestellt werden können. Am 13. November gab es eine Vorstellung solch eines Active Boards im Computerraum, die anwesenden Zuschauer (O. Schäfer, F. Rundfeld, J. Schäfer, J. Rabl) waren von den Möglichkeiten beeindruckt.
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05.12.2007: Wolfgang Schmidt, Vorsitzender des Freundeskreises, gab in der gestrigen Hauptversammlung sein Amt ab an Prof. Katja Biek-Czarny, die ohne Gegenstimme zur neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Wolfgang Schmidt hat diese Funktion viele Jahre ausgesprochen erfolgreich ausgeübt, in seiner Zeit wuchs der Freundeskreis von 220 Mitgliedern auf 489 und ist damit zu einem der größten in Berlin geworden. In seiner Amtszeit wurden über 100.000 Euro investiert, im Jahr 2006 beispielsweise 20.000 Euro bei einem Spendenaufkommen von 19.000 Euro. Zu den groißen Projekten, die er mit Esprit, Energie und Charme unermüdlich vorantrieb, gehören die Ausstattung aller Klassenräume mit Schränken für die Schüler/innen, das Schulessen und die Schulkleidung. Was die Mitgliederzahl angehe, so meinte Wolfgang Schmidt, habe er sein Ziel, nämlich ein Mitgliederniveau von 100 Prozent im Hinblick auf die Gesamtschülerzahl, nicht erreicht. Solveig Knobelsdorf, Stellvertretende Schulleiterin, dankte Wolfgang Schmidt für seine zahlreichen Initiativen zum Vorteil der Schule, seinen zielorientierten Arbeitsstil und seine angenehme Gesprächskultur. Die neue Vorsitzende, Prof. Katja Biek-Czarny, ist bereits mehrere Jahre Vorstandsmitglied und war viele Jahre in gleicher Funktion an der Wald-Grundschule tätig. Wir wünschen ihr und ihrem Team viel Erfolg im neuen Amt! Die beiden Vorgänger im Amt haben mächtig vorgelegt!
05.12.2007: Vierte Veranstaltung der "Schülerinnen-Uni" von 15 bis 17 Uhr im Hörsaal HFT-FT-131 der TU Berlin im Gebäude für Hochfrequenztechnik. Heute zum Thema (Sek II): "Pilot contra Computer: Wie fliegt eigentlich das Flugzeug?" (Prof. Hans-Ulrich Heiß)
04.12.2007: Der Landeselternausschuss hat mit Datum vom 16.11.2007 folgenden Beschluss gefaßt: Der Landeselternausschuss fordert die Regirungsparteien zur Korrektur der Koalitionsvereinbarung 2006-2011 im Punkt „Unterrichtsversorgung sicherstellen und vor Ort gewährleisten“ auf. Die jetzige Regelung (100 % + 3 % PKB + vollständiger Ersatz von Dauerkranken) hat sich vor allem für kleine Schulen als nicht praktikabel erwiesen, daher sollte jede öffentliche Schule folgendermaßen ausgestattet werden: Grundausstattung: 102 % jedoch mind. 0,5 Stellen über Bedarf. PKB: 3 %. Dauerkranke: vollständiger Ersatz
Auf Antrag der Schule kann die Grundausstattung bei 100 % belassen werden und dafür die Mittel für PKB von 3 % auf 5 % erhöht werden.
28.11.2007, 19.00 Uhr im Kunstraum: Informationsveranstaltung zum Thema Auslandsaufenthalt. Eingeladen haben Schulleitung und Gesamtelternvertretung.
Wir freuen uns besonders, dass wir für diesen Abend Frau Sylvia Schill als Referentin gewinnen konnten. Sie ist Autorin des Buches Ein Schuljahr in den USA und Presse-Referentin bei der Kultusministerkonferenz. Außerdem werden Schüler, die ein Schuljahr im Ausland verbracht haben, von ihren Erfahrungen und Eindrücken berichten.
27.11.2007, 19.30 Uhr im Lehrerzimmer: 2. Sitzung der Gesamtelternvertretung (GEV)
24.11.2007: Fünfundsiebzig Lateinlehrer/innen aus Berlin und Brandenburg trafen sich am Samstag im Berlin Excelsior Hotel zu einer ganztägigen Fortbildung über "Innovative und klassische Unterrichtsmethoden. Innere Differenzierung im Lateinunterricht" (Leitung: Dr. J. Rabl). Der Referent der Tagung, Dr. Gerhard Hey, ist als Studienleiter am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein in Kiel tätig. Interaktion, Kommunikation und Stimmung der Teilnehmer waren optimal. Die umfangreichen Arbeitsmaterialien findet man auf der Webseite des DAV.
24.11.2007: Mit ihrem Latein ist die BSR noch nicht am Ende, aber wenn heutzutage allüberall Stolpersteine im Bereich von Gender, Sexus und Genus bereit liegen, dann stolpert man schon einmal. Lateinschüler/innen sollten dies bemerken. Übungshalber können sie ja schon mal den Plural bilden, der einen BSR-Doppelmülleimer zieren müßte!
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24.11.2007: Dritter Nachschreibtermin für versäumte Klausuren und Klassenarbeiten
22.11.2007: Die FAZ berichtet heute auf der ersten Seite und mit einem Titelfoto über einen spektakulären Fund, den die Archäologen auf dem Palatin gemacht haben: "Entdeckt: die Geburtshöhle Roms". - Im Feuilleton (S. 37) wird dann erklärt, was spätere Generationen von nach Rom reisenden Lateinschüler/innen einmal bewundern werden können: In sechzehn Meter Tiefe stießen nun die Archäologen auf jene Grotte, die man nur noch aus antiken Schriften kannte. Wegen Bedenken, die antike Konstruktion könne einstürzen, wurde der Raum bisher nur mit Endoskopen und Laserstrahlen erforscht. Fest steht, dass es sich um eine acht Meter hohe Höhle mit einem Durchmesser von 7,5 Metern handelt. Sie hat, möglicherweise durch Eingriffe antiker Architekten, die Form einer Rundkuppel und ist mit Mosaiken ausgekleidet. Deren Ornamentik - Rechteckfelder, gefüllt mit Rauten, Kreisen und Spiralen, dazu Ranken und Girlanden - lässt, ebenso wie das Material (Marmor, Gold und Muscheln), an die Prunksäle der Domus Aurea und die Salons der palatinischen antiken Villen denken.
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21.11.2007: Buß- und Bettag - Schulgottesdienst in der Aula. Zugleich Abschlußveranstaltung des Projekts "Trialog der Kulturen"
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21.11.2007: Dritte Veranstaltung der "Schülerinnen-Uni" von 15 bis 17 Uhr im Hörsaal HFT-FT-131 der TU Berlin im Gebäude für Hochfrequenztechnik. Heute zum Thema (Sek I): "Das Internet: Ein kurzer Überblick" (Prof. Anja Feldmann)
19.11.2007: Die Essenskommission tagt. Ziel der aus Schülern, Eltern und Lehrern zusammengesetzten und von der Schulkonferenz berufenen Arbeitsgruppe ist es, die Vorstellungen zu konkretisieren, wie das Cafeteria-Angebot aussehen soll, wenn die Cafeteria ab 1.1.2008 vom Betreiber LUNA geführt wird.
18.11.2007: Auf der Webseite des Landeselternausschuss wird eine Statistik zum Unterrichtsausfall in Berlin geführt. Zwei Tabellen sind hier wiedergegeben, die den aktuellen Trend (=Anstieg!) Mitte November beschreiben:
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15.11.2007: Heute ist Anmeldeschluss für die Skireise im Januar 2008 nach Haus im Ennstal bei Schladming, wo am letzten Wochenende schon das erste FIS-Rennen stattgefunden hat. Die Organisation der Reise liegt bei Bernd Fräßdorf. Er wird in Absprache mit den Klassenlehrern zusammen mit der Schulleitung die Auswahl unter den Bewerbern treffen, die dann umgehend Bescheid erhalten, ob sie unter der Kandidaten sind, die an der Skitour teilnehmen können.
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13.11.2007: 2. Sitzung der Schulkonferenz
12.11.2007: Die jüngste London-Exkursion des LK Geographie ist schon wieder Geschichte. Bisweilen schien sogar die Sonne und die Stimmung war - so verraten es jedenfalls die Bilder - ausgezeichnet. Das Besichtigungsprogramm war umfangreich bis strapaziös, das weiss jeder, der mit Wolfgang Ismer eine Fachexkursion unternimmt (mehr im November-Newsletter).
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10.11.2007: Zweiter Nachschreibtermin für versäumte Klausuren und Klassenarbeiten
10.11.2007: Ganztägige Fortbildungsveranstaltung für Lateinlehrer/innen mit Rudolf Henneböhl, OStR, Bad Driburg, zum Thema Die Lektüre der Metamorphosen in verschiedenen Jahrgangsstufen - Bilddidaktik, Kreativität, Interpretation im Treffpunkt Klett, Zimmerstraße. Organisation: J. Rabl
10.11.2007: Gerd Nowakowski vom Berliner Tagesspiegel hat öfter mal die Wald-Oberschule im Blick, wenn er darüber schreibt, wie er als Vater die Stadt erlebt. Heute erschien im Samstags-Tagesspiegel (S. 30) diese Glosse und der Insider weiß, dass von der WOS die Rede ist, obwohl der Schulname nicht fällt. - "Demokratie ist eine aufwändige Sache", da hat Herr Nowakowski ganz sicher recht, wenn er sich schmunzelnd Laras Schulkritik anhört; aber die SV-Schüler sollten mal in ältere Sitzungsprotokolle ihres Gremiums gucken (wenn es denn solche gibt), dann könnten sie entdecken, dass sie seit Jahren an den Entscheidungen in Sachen Cafeteria beteiligt sind, und auch auf der Schulwebseite gibt es seit Jahren eine Rubrik Gremien/SV, die gähnend leer ist, "weil nur wenige tun wirklich was". Ich empfehle, den täglichen kurzfristigen Unterrichtsausfall per SMS an die Handys aller Schülerinnen und Schüler zu schicken, denn wer hat schon dauernd seinen Laptop dabei!
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10.11.2007: Im aktuellen Newsletter des Berliner Landeselternausschusses gibt es eine frohe statistische Nachricht: Die Meldungen (sic!) zum Unterrichtsausfall der letzten Wochen zeigen eine abnehmende Tendenz. Weitere Erläuterungen gibt es nicht. Zeitgleich erfährt man aus der Presse, dass zum Schulhalbjahr über 100 neue Lehrer eingestellt werden.
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09.11.2007: Berliner Schülerinnen und Schüler organisieren in diesem Jahr zum 22. Mal gemeinsam mit der Landespolizeischule, dem Zeitzeugen Isaak Behar und dem Bezirksamt, eine Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Pogromnacht des 9. November 1938. Start ist in diesem Jahr am Freitag, dem 9.11.2007, um 16.00 Uhr in der Erdener Straße Ecke Koenigsallee gegenüber dem Rathenau-Gedenkstein. Der Schweigemarsch führt durch die Erdener und Trabener Straße zum Mahnmal am Bahnhof Grunewald, das an die Deportationszüge erinnert, die von hier aus mehr als 50.000 jüdische Mitmenschen in die nationalsozialistischen Vernichtungslager transportiert haben.
Gegen 16.30 Uhr beginnt die Kundgebung am Mahnmal. In diesem Jahr spricht dort neben Schülerinnen und Schülern der Hugo-Gaudig-Schule und des Gottfried-Keller-Gymnasiums auch Innensenator Dr. Ehrhart Körting. Anschließend singt Kantor Simon Zkorenblut das Trauerlied "El Male Rachamim". Zum Schluss spricht Isaak Behar, Gemeindeältester der jüdischen Gemeinde zu Berlin, hier - am symbolischen Grab seiner Eltern, die zusammen mit seinen beiden Schwestern vom Gleis 17 aus nach Riga deportiert und dort ermordet wurden - das jüdische Totengebet "Kaddisch".
Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen wird am Mahnmal am Bahnhof Grunewald einen Kranz niederlegen. Gegen 17.00 Uhr wird die Gedenkveranstaltung beendet sein. (Pressemitteilung des BA Charlottenburg-Wilmersdorf)
07.11.2007: Gleich fünf Funktionsstellen an der WOS werden im Amtsblatt vom 9.11.2007 ausgeschrieben werden. Sofort ist die Stelle eines Oberstufenkoordinators besetzbar (die man vor einigen Jahren erst gestrichen hat); ebenfalls als Studiendirektorenstelle ausgewiesen und sofort besetzbar ist das Arbeitsgebiet eines "Qualitätsbeauftragten". Zudem gibt es drei Fachleiterstellen zu besetzen und zwar für Chemie, Erdkunde und für Sport.
.11.2007: Zweite Veranstaltung der Ringvorlesung speziell für Schülerinnen unter dem Titel "Schülerinnen-Uni" von 15 bis 17 Uhr im Hörsaal HFT-FT-131 der TU Berlin im Gebäude für Hochfrequenztechnik. Heute zum Thema (Sek II): "Erneuerbare Energien: Lösungen gegen den Klimawandel" (Prof. Kai Strunz)
07.11.2007 (bis 9.11.): Chorfahrt des Fachbereichs Musik in die Musikakademie Rheinsberg zur Vorbereitung des Weihnachtskonzertes am Donnerstag den 13. Dezember (im Terminplan fälschlicherweise mit Mittwoch, dem 12. datiert). Vorbereitet wird: Chor- und Orchesterliteratur von Buxtehude, Bach und Brahms, englische und amerikanische Weihnachtslieder, Weihnachtliche Rock- und Popsongs sowie die Gospelmesse von Mayerhofer u.a.m.
06.11.2007 (bis 9.11.): Die Leistungskurse Chemie und Physik (insgesamt 23 Teilnehmer) fahren mit ihren Fachlehrern Beetz und Reble nach München, um zwei Tage im Deutschen Museum zu lernen und zu experimentieren.
04.11.2007: Europa ist mehr als ein geographischer Begriff. Europäische Entscheidungen nehmen zunehmend Einfluss auf das tägliche Leben. Um politische Entscheidungen verantwortungsvoll mitbestimmen zu können, müssen die europäischen Bürgerinnen und Bürger über ein Grundwissen der Europäischen Union verfügen. Die Schulen haben hierbei die wichtige Aufgabe, bei der heranwachsenden Generation ein Bewusstsein europäischer Zusammengehörigkeit zu vermitteln, Verständnis für andere Nationen zu wecken und die Vorteile für das Leben in einem gemeinsamen, friedlichen Europa aufzuzeigen.
An vielen Schulen werden europäische Schulpartnerschaften gepflegt und europäische Projekte durchgeführt. Durch Mobilitätsmaßnahmen „erfahren“ Lehrer und Schüler persönlich die europäische Dimension. Die neuen Rahmenpläne der Berliner Schulen zeigen, dass dem Themenspektrum Europa bereits verstärkte Aufmerksamkeit gewidmet wird.
Soeben ist eine neue Ausgabe (Oktober 2007) des Berliner EU-Newsletters erschienen, der Neuigkeiten und spezielle Berliner Angebote bündelt, EU-Akteure vorstellt und Schulen die Möglichkeit bietet, über ihr Engagement zu berichten.
02.11.2007: Die Klasse 8k2 nahm an einer Führung durch das Bundeskanzleramt teil. Der Rundgang dauerte etwa zwei Stunden und schloss eine Besichtigung des Informationssaales, des Internationalen Konferenzsaales, des Bankettsaales, der beiden Kabinettsäle und der Sky Lobby ein, ebenso des Ehrenhofes mit der Chillida-Skulptur. Während des Rundganges wurde die 8k2 über die Organisation und die Arbeitsweise des Amtes und über dessen Geschichte in Bonn und Berlin informiert. Als die Schülerinnen und Schüler aufgefordert wurden, im Pressebereich des Bundeskanzleramts ans Pult zu treten (wo üblicherweise Frau Merkel ihren Auftritt hat) und einige kluge Reformvorschläge zu machen, hielt sich der Andrang allerdings in Grenzen. Bundeskanzlerin zu sein ist vielleicht doch etwas schwerer als gedacht!
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01.11.2007: Der LK Latein besucht die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, um an einem speziellen Schülerseminar zum Thema "Antike Medizin und ihre Überlieferungen in griechischen und lateinischen Schriften" teilzunehmen.
31.10.2007: Erste Veranstaltung der Ringvorlesung speziell für Schülerinnen unter dem Titel "Schülerinnen-Uni" von 15 bis 17 Uhr im Hörsaal HFT-FT-131 der TU Berlin im Gebäude für Hochfrequenztechnik. Heute zum Thema (Sek I und II): "Mythos 'deutsche Qualität' - schaffen wir ihn auch für unsere Software zu etablieren?" (Prof. Ina Schieferdecker) -Anmeldung ist unter schuelerinnen-uni@tu-berlin.de erforderlich!
In zweiwöchigem Turnus greifen Professoren und Professorinnen der Fakultät IV technische Fragen aus dem Alltag auf und erläutern diese in einer 45-minütigen Vorlesung. Vorgesehene Themen sind Software-Qualität, Erneuerbare Energien, Sensor-Netzwerke u.a.m. Für eine anschließende Diskussion sind weitere 45 Minuten vorgesehen. Das genaue Angebot sowie Informationen zur Anmeldung gibt es unter http://www.cs.tu-berlin.de/frauenportal/schuelerinnen-uni.html
31.10.2007: Tag der Geisteswissenschaften bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zum Thema: "Wörter, Wörter, Wörter" (Programm)
31.10.2007: Während die Oberstufe Klausuren schreibt, darf die Mittelstufe wandern. Manche Klassen nutzen den Wandertag tatsächlich dazu, um die nähere oder fernere Umgebung der Schule zu erkunden, durchqueren den Grunewald oder umrunden den Flughafensee. Andere Klassen gehen in den Zoo, ins Naturkunde- und Technikmuseum, wieder andere schauen sich einen englischen Film an oder besuchen das Grips- oder ein anderes Theater. Auch die Eisbahn, das "Spektrum" und das Olympiastadion stellen Ziele des heutigen Wandertags dar. Die 8k2 setzte auf schönes Herbstwetter und nahm sich die "Gärten der Welt" in Marzahn vor, 21 Hektar groß. Und das Wetter spielte mit: aus dem Nebel tauchte plötzlich die Sonne auf, jedenfalls schien sie fast drei Stunden prächtig, solange die 8k2 im Chinesischen Garten und im Irrgarten, im Balinesischen, im Japanischen und im Koreanischen Garten unterwegs war. Dass man dabei noch manches Unerwartete erleben kann, versteht sich von selbst: eine Brille musste aus dem drei Meter tiefen See geholt und ein verlorener Rucksack wiedergefunden werden. So lernt man am Wandertag etwas fürs Leben! - Weitere Gärten sind im Bau und werden im Jahr 2008 eröffnet: ein Italienischer Renaissancegarten und der Karl-Förster-Staudengarten. Ein Besuch lohnt zu jeder Jahreszeit!
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30.10.2007: In den nächsten Tagen wird Frau Hemma Jäger, Studentin an der HUB mit den Fächern Latein und Musik, an der Wald-Oberschule ein Praktikum in Latein beginnen. Sie ist die erste, die ein Praktikum nach den neuen Vorgaben des Masterstudiums absolviert. Dem vierwöchigen Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit ist ein mehrwöchiger Hospitationsblock von insgesamt 30 Stunden während des Semesters vorangestellt. Wir wünschen Frau Jäger viel Erfolg!
29.10.2007: Es gibt wohl nicht allzuviele Schulen, in denen die Jahreszeiten so erlebbar sind, wie an der Wald-Oberschule. Ließe sich die Sonne zur Zeit etwas mehr sehen, dann wäre die Pracht der Farben komplett.
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27.10.2007: In der Gesamtkonferenz am 23.10. gab es die Information, dass 53 Schülerinnen und Schüler aus dem 13. Jahrgang an einer schriftlichen Prüfungsarbeit (sog. BLL) arbeiten, die dann Gegenstand der Abiturprüfung sein wird. Drücken wir die Daumen, dass alle es schaffen, bis zum Abgabetermin ein präsentables Opus fertig zu stellen. Im vergangenen Schuljahr hat sich gezeigt, dass die Prüfungsergebnisse bei denjenigen Abiturienten, die eine BLL angefertigt hatten, deutlich über den Leistungen lagen, die bei den Präsentationsleistungen im Rahmen der 5. Prüfungskomponente von den übrigen Abitur-Kandidaten erreicht wurden.
Fortsetzung des Rückblicks zum Schuljahr 2007/2008
Oktober 2007 / September 2007 / August 2007 /
Juli 2007 / Juni 2007 / Mai 2007/ April 07
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